Am 10. März 2026 war Cleverano mit einem eigenen Stand auf der WiKKI 2026 vertreten, der Wildauer Konferenz für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Wildau.
Die ersten Gespräche am Stand haben uns sofort gezeigt, warum solche Formate wichtig sind: echte Neugier und echte Fragen. Genau das, wofür wir hier waren.
Was ist die WiKKI?
Die WiKKI (Wildauer Konferenz für Künstliche Intelligenz) ist eine jährliche Fachkonferenz an der Technischen Hochschule Wildau in Brandenburg. Sie bringt Forschende, Unternehmen und Startups zusammen, um neue Ansätze im Bereich Künstliche Intelligenz vorzustellen und zu diskutieren.
Die Konferenz richtet sich bewusst an ein breites Publikum. Neben Fachvorträgen und wissenschaftlichen Postern gibt es eine Ausstellungsfläche, auf der Unternehmen und Startups ihre KI-Anwendungen live zeigen können. Für Cleverano war das die Möglichkeit, den KI-Lernbegleiter nicht nur zu beschreiben, sondern direkt vorzuführen.
Die Themen der Konferenz sind breit gefächert:
- KI in Wirtschaft, Verwaltung, Produktion und Logistik
- Mensch-KI-Zusammenarbeit und Vertrauen
- KI in Medizin und Lebenswissenschaften
- Cybersicherheit und Systemresilienz
- Regulierung, Ethik und Nachhaltigkeit
- Einsatz und Lehre von KI in der Didaktik
Genau der letzte Punkt, KI in der Bildung, ist das Thema, das Cleverano antreibt.
Wer war dort?
Die WiKKI 2026 hat Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht. Professorinnen und Professoren der TH Wildau, Forschende aus der KI-Entwicklung, Vertreter aus der regionalen Wirtschaft, Studierende und andere Startups aus dem Großraum Berlin-Brandenburg.
Für Cleverano war besonders interessant, dass auch Fachleute aus dem Bildungsbereich anwesend waren. Didaktik-Forschende, Lehrkräfte, die sich für digitale Entlastung im Unterricht interessieren, und Vertreterinnen von Bildungsträgern, die nach digitalen Lösungen für ihre Einrichtungen suchen.
Diese Mischung aus Technologie und Bildung ist selten. In der Startup-Welt trifft man oft entweder auf reine Tech-Konferenzen oder auf reine Bildungsveranstaltungen. Die WiKKI verbindet beides, und genau deshalb war sie für Cleverano der richtige Ort.
Warum war Cleverano auf der WiKKI?
Cleverano nutzt Künstliche Intelligenz als adaptiven Lernbegleiter für Grundschulkinder. Unser KI-Panda stellt Fragen statt Antworten zu liefern, basierend auf dem INSPIRE-Modell und dem Scaffolding-Ansatz nach Zech.
Auf einer KI-Fachkonferenz wie der WiKKI zeigen zu können, wie KI konkret im Klassenzimmer und zu Hause eingesetzt werden kann, war für uns eine besondere Gelegenheit. Denn KI in der Bildung ist kein abstraktes Zukunftsthema, es passiert jetzt, und es betrifft reale Familien und Kinder.
Unser Ziel war dabei nicht, ein fertiges Produkt zu verkaufen. Wir wollten in den Austausch gehen. Verstehen, welche Fragen Forschende an KI-gestützte Lernbegleitung stellen. Hören, welche Bedenken Praktiker aus dem Bildungsbereich haben. Und zeigen, wie Cleverano diese Fragen in der Praxis beantwortet.
Was Cleverano auf der WiKKI gezeigt hat
Am Stand konnten Besucherinnen und Besucher den Cleverano-Lernbegleiter selbst ausprobieren. Wir haben gezeigt, wie eine typische Lerneinheit abläuft: Das Kind bekommt eine Aufgabe, macht einen Fehler, und der KI-Panda reagiert nicht mit der Lösung, sondern mit einer gezielten Rückfrage. Schritt für Schritt, bis das Kind selbst auf die Antwort kommt.
Besonders die Live-Demonstration hat Eindruck gemacht. Viele Besucher waren überrascht, wie natürlich sich der Dialog anfühlt. Und wie konsequent Cleverano darauf verzichtet, dem Kind einfach das richtige Ergebnis zu zeigen.
Wir haben auch den pädagogischen Hintergrund erläutert: das Scaffolding-Modell nach Zech, die fünf Hinweisstufen, den Unterschied zwischen Hilfe und Lösung. Gerade bei Forschenden aus der KI-Entwicklung hat das zu spannenden Diskussionen geführt.
Die Gespräche am Stand
Die wertvollsten Momente eines Konferenztages sind oft die ungeplanten Gespräche. An unserem Stand haben wir mit ganz unterschiedlichen Menschen gesprochen:
- Eine Professorin für Didaktik fragte, wie Cleverano mit dem Konzept der Fehlerfreundlichkeit umgeht, also wie der Lernbegleiter sicherstellt, dass Fehler nicht als Scheitern wahrgenommen werden.
- Ein Startup-Gründer aus dem HealthTech-Bereich interessierte sich für unseren Scaffolding-Ansatz und überlegte, ob sich ähnliche Prinzipien auf Patientenberatung übertragen ließen.
- Studierende der Informatik wollten wissen, welche Sprachmodelle Cleverano nutzt und wie die Antwortqualität sichergestellt wird.
- Ein Vertreter eines Bildungsträgers fragte nach Möglichkeiten, Cleverano in bestehende Förderangebote einzubinden.
Jedes dieser Gespräche hat uns eine neue Perspektive gegeben. Und genau das war der Sinn des Tages.
Erkenntnisse aus den Fachvorträgen
Neben den Gesprächen am Stand hat auch das Vortragsprogramm der WiKKI wertvolle Impulse geliefert. Mehrere Vorträge behandelten das Thema Vertrauen in KI-Systeme, also die Frage, wie Menschen dazu gebracht werden können, KI-gestützte Entscheidungen nachzuvollziehen und zu akzeptieren.
Für Cleverano ist das eine zentrale Frage. Eltern vertrauen dem Lernbegleiter ihres Kindes nur, wenn sie verstehen, wie er arbeitet. Lehrkräfte empfehlen ein Tool nur, wenn sie überzeugt sind, dass es pädagogisch sinnvoll ist. Transparenz und Erklärbarkeit sind deshalb keine technischen Extras, sondern Grundvoraussetzungen.
Ein weiterer Vortrag thematisierte die ethischen Grenzen von KI in der Bildung. Wo hört sinnvolle Unterstützung auf, und wo beginnt Überwachung? Cleverano verfolgt hier einen klaren Ansatz: Der Lernbegleiter sammelt keine Daten über das Verhalten des Kindes jenseits der aktuellen Lerneinheit. Es gibt kein Profiling, keine Ranglisten, keinen Vergleich mit anderen Kindern.
Was wir mitgenommen haben
Der Tag in Wildau hat uns in mehreren Punkten bestärkt:
- Das Interesse an KI in der Bildung wächst. Viele Teilnehmer aus Forschung und Wirtschaft hatten konkrete Fragen dazu, wie KI Lernprozesse bei Kindern unterstützen kann, ohne sie zu ersetzen oder zu überfordern.
- Der pädagogische Ansatz überzeugt. Dass Cleverano auf Scaffolding und gestufte Hinweise setzt statt auf Gamification und Belohnungsschleifen, wurde als durchdacht und verantwortungsvoll wahrgenommen. Wie sich dieser Ansatz von anderen Lern-Apps unterscheidet, zeigt unser Vergleich beliebter Lern-Apps für die Grundschule.
- Brandenburg hat ein aktives KI-Ökosystem. Die Zusammenarbeit zwischen TH Wildau, dem Reaktor Wildau, NET4AI und dem Mittelstand-Digital Zentrum Spreeland zeigt, dass innovative Technologie nicht nur in Berlin entsteht.
- Erklärbarkeit ist entscheidend. Mehrere Gesprächspartner betonten, wie wichtig es ist, dass KI-Systeme in der Bildung transparent und nachvollziehbar arbeiten. Das bestätigt Cleveranos Ansatz, bei dem jede Hinweisstufe einem klaren pädagogischen Prinzip folgt.
Was die WiKKI für Cleverano bedeutet
Der Web Summit in Lissabon hat Cleverano internationale Sichtbarkeit gegeben. Die WiKKI hat etwas anderes bewirkt: regionale Verankerung. Cleverano entsteht in Brandenburg, und die WiKKI ist eine Konferenz, die zeigt, dass in dieser Region ernsthaft an KI-Themen gearbeitet wird.
Für Cleverano war die Teilnahme auch eine Gelegenheit, sich im regionalen Ökosystem zu positionieren. Kontakte zu Forschenden an der TH Wildau, zu anderen Startups im Reaktor Wildau und zu Akteuren im Mittelstand-Digital Zentrum Spreeland sind langfristig wertvoll. Sie ermöglichen Kooperationen, gemeinsame Projekte und den kontinuierlichen Austausch über die Entwicklung von KI in der Bildung.
Die WiKKI hat uns auch darin bestärkt, dass Cleverano im akademischen Kontext bestehen kann. Die Fragen, die Forschende stellen, sind scharf und präzise. Wenn der Cleverano-Ansatz diese Fragen überzeugend beantworten kann, ist das ein starkes Signal für die Qualität des Produkts.
Danke an die Organisatoren
Ein herzlicher Dank geht an die TH Wildau, die Forschungsgruppe iC3@Smart Production, NET4AI und das Mittelstand-Digital Zentrum Spreeland für die Möglichkeit, Teil dieser Konferenz zu sein.
Solche Formate, wo echte Gespräche stattfinden und echte Fragen gestellt werden, sind für ein junges Startup unbezahlbar. Wir kommen gerne wieder.
Was bedeutet das für Eltern?
Dass Cleverano auf Fachkonferenzen wie der WiKKI präsent ist, zeigt: Hinter dem Lernbegleiter eures Kindes steckt nicht nur eine App, sondern ein Ansatz, der im Austausch mit Forschenden und KI-Experten entsteht und weiterentwickelt wird. Worauf es bei der Auswahl digitaler Lernangebote ankommt, erklären wir in unserem Ratgeber Grundschule online lernen: Worauf Eltern achten sollten.
Wir nehmen die Rückmeldungen aus solchen Gesprächen direkt in unsere Arbeit mit, damit Cleverano so gut wie möglich wird. Für eure Kinder.
Und wenn jemand fragt, ob hinter Cleverano nur eine App steckt oder ein fundiertes Konzept: Die WiKKI 2026 war ein weiterer Beleg dafür, dass Cleverano im Austausch mit der Wissenschaft entsteht und sich an den höchsten Standards für KI in der Bildung orientiert.
Quellen
- WiKKI, Wildauer Konferenz für Künstliche Intelligenz, TH Wildau. th-wildau.de
- Cleverano auf der WiKKI 2026, LinkedIn. LinkedIn-Post
- Reaktor Wildau: Gründungszentrum Brandenburg. reaktor-wildau.de
Lernbegleitung, die Kinder stärkt
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