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Lesehilfe einschalten, ohne gesondertes Material anzufertigen

Für ein einzelnes Kind gesondertes Lesematerial anzufertigen, schafft zusätzliche Vorbereitung und hebt den Unterstützungsbedarf hervor. Die Lesehilfe lässt sich für ein Kind oder für die ganze Klasse einschalten.

Kein gesondertes Material anfertigen

Unterschiedliche Lesebedarfe führen schnell zu mehreren Fassungen desselben Materials. Sie schalten die Lesehilfe für ein einzelnes Kind oder für die ganze Klasse ein und aus. So erhält ein Kind Unterstützung im vorhandenen Inhalt, ohne vor der Klasse herausgestellt zu werden.

Keine zweite Textfassung vorbereiten

Ein eigenes Arbeitsblatt nur für die Silbengliederung vorzubereiten, ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt. Die Lesehilfe färbt Silben ein und trennt sie voneinander. Drei Farbschemata stehen zur Wahl, darunter eines für Farbfehlsichtigkeit, auf Wunsch kommt ein Trennpunkt hinzu.

Zwei Karten der Lesehilfe mit farbig markierten Silben. Links steht „Ich kann dir beim Le·sen hel·fen“, rechts der Schalter „Le·se·hil·fe ein·schal·ten“.

Nicht jeden Satz selbst vorsprechen

Wenn ein Kind einen Satz erneut hören oder übersetzen lassen möchte, entsteht sonst ein weiterer Einzelschritt für die Lehrkraft. Das Kind klickt den Satz an und lässt ihn sich vorlesen. Die Übersetzungshilfe steht in sieben Sprachen bereit: Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch und Russisch.

Den Einsatzbereich klar kennen

Wer eine Lesehilfe für den Unterricht einplant, muss ihren Einsatzbereich klar kennen. Die Lesehilfen wirken bei Diktaten und bei Lese-Geschichten. Sie sind nicht überall in der Anwendung verfügbar.

Den Einsatzbereich der Lesehilfen und ihre Grenzen können Sie persönlich mit Frank Wagner besprechen.

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